Ort der Verbundenheit
Ort der Verbundenheit
Im September 2018 wurde der „Ort der Verbundenheit“ auf unserem Friedhof eröffnet.
Bei einer Begehung in 2014 wurde beschlossen, den vernachlässigten Bereich neben den Kindergräbern aufzuwerten. Es war klar, dass die Kindergräber bleiben sollten, der Bereich daneben nicht nur gärtnerisch neu gestaltet werden sollte. Die Künstlerin und Architektin Elisabeth Apelt hatte die Idee einer Skulptur im Rondell mit einer Sitzbank. Das Holz der Skulptur sollte Halterner Eichenholz sein, die Form und die Kugeln hat Frau Apelt entworfen. Bei der Durchführung gab es Unterstützung durch den Architekten Hans-Erdmann Falck, beide haben ehrenamtlich gearbeitet.
Die Kugeln werfen je nach Stand der Sonne farbige Lichtpunkte in das Rondell. Hinter der Skulptur sieht man von der Bank aus das alte Kreuz. Im Rondell ist ein geschützter Bereich entstanden, in dem man zur Ruhe und zum Nachdenken kommen und sich mit den Verstorbenen verbunden fühlen kann. An die vorhandenen Metallringe können kleine Erinnerungsgegenstände gehängt werden. Und es soll auch ein Ort des Vertrauens auf die Nähe Gottes zu den Menschen sein.