Ev. Friedhof Haltern

Ev. Friedhof Haltern

Unser Friedhof

 

Der Wunsch nach einem eigenen Friedhof bestand schon seit vielen Jahren. Ab 1911 bemühten sich besonders der Presbyter Robert Kleppel und die Familie Rumpf um die Anlage eines Friedhofs. Ein passendes Grundstück an der Holtwicker Straße, nicht weit von der Erlöserkirche entfernt, wurde erworben.

 

Die Familie Rumpf bekam für ihre Unterstützung ein Erbbegräbnis auf dem Friedhof, das noch heute vom Friedhofsgärtner für die Gemeinde gepflegt wird. Am 2.11.1913 wurde der evangelische Friedhof eingeweiht, darüber schrieb Pfarrer Fiedler: „Nach dem Gottesdienst zog die ganze Gemeinde unter Glockengeläute von der Kirche aus zu dem neuen Ruheort der Toten, der durch Gesang, Gottes Wort und Gebet geweiht wurde.“

 

Der Friedhof wurde etwa 1950 erweitert, und am 26.11.1978 wurde die Trauerhalle eingeweiht.

 

Auf dem Friedhof befinden sich auch Kriegsgräber der beiden Weltkriege, die im Auftrag der Kriegsgräberfürsorge von der Stadt Haltern gepflegt werden.

 

Zitat aus: Henning von Kopp-Colomb, Beiträge zur Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Haltern, erschienen 2012

 

Wenn man den Friedhof betritt, dann geht man, gleichgültig durch welches Tor, auf das Kreuz vor der Trauerhalle zu. „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ – der eingravierte Vers aus dem Johannes-Evangelium (Joh. 11, 25) formuliert mit einem Wort Jesu Christi die Hoffnung, von der wir leben, auch angesichts von Tod und Abschied.

 

Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Bestattungskultur gewandelt, so wurde auch das Angebot entsprechend erweitert. Unser Friedhof ist generationsübergreifend ein Ort der Trauer, aber auch ein Ort der Verbundenheit mit den Verstorbenen, der Lebenden untereinander, mit Gott und somit auch ein Ort der Hoffnung.

 

Die Evangelische Kirchengemeinde sponsort den Bürgerbus und somit hat der Friedhof eine eigene Haltestelle bekommen.

Beerdigung, Bestattung, Beisetzung...
Ort der Hoffnung
Ort der Verbundenheit
Trauerhalle